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4-Tagestour in die Südpfalz vom 04.08.-07.08.2022

Tag 1:
Für alle aus dem östlichen Ruhrgebiet und Münsterland war Treffpunkt der Rastplatz Tank & Rast Ehrenberg nahe Wuppertal.
Auf der A1, A3 in Richtung Süden trafen Sie am Rastplatz Königsforst, östlich von Köln, auf die aus dem Raum Mülheim / Ruhr und Gladbeck stammenden Gleichgesinnten. Alles sehr nette Leute und Besitzer offener Porsche. Start im Königsforst war gegen 11:00, die Außentemperatur kletterte bereits auf über 30° C. Was uns da noch erwarten wird?
Unser erstes Ziel sollte Alzey sein, wo wir uns bei einem Stadtbummel die Beine vertreten und uns für die Weiterfahrt nach Flemlingen stärken sollten. Gegrillt oder eben gegart sind wir in Alzey angekommen und trafen uns, nicht etwa alle am selben Parkplatz – wie von Frank eigentlich vorgesehen, dem hier vorab schon einmal für die Ausarbeitung der 4-Tages Tour gedankt werden soll. Die Ostdeutsche Straße 2 in Alzey war einfach nicht allen Navigationsgeräten bekannt. Welche Schnippchen uns diese noch schlagen werden, sollten wir morgen erfahren. Aber schließlich, nach einigen Kurznachrichten und Telefonaten fanden wir dann aber doch noch zusammen.
Bei nahe 40° C war niemandem nach einem Stadtbummel, lieber war uns eine Eisdiele zu der uns Torben auf kürzestem Weg führte. Doch tatsächlich fanden sich wenige unter uns, die nach Eis-Kühlung temperaturresistent genug waren um doch noch wenigstens zu einem Abstecher zum nahegelegenen Schloss von Alzey, der heimlichen Hauptstadt Rheinhessens aufbrachen. Die übrigen von uns warteten dann unter den wenig Schatten spendenden Bäumen am Parkplatz und hofften auf schnelle Weiterfahrt in ihren heute zu Coupes mutierten Fahrzeugen. Die Dächer blieben also zu, als wir unsere Navigationsgeräte mit dem nächsten Ziel fütterten - Vinotel Dollt Kern in Flemlingen. Die Temperatur stieg zwischenzeitlich auf 41° C..... Ein wirklich schönes Hotel zwischen Dorf und Weinbergen gelegen hatten Frank und Monika ausgesucht. In unmittelbarer Nähe lag die Weinstube Marienhof, wo wir uns, nachdem alle ihre Zimmer bezogen und sich erfrischt hatten, um 19:00 Uhr trafen. Die kalte Gemüsesuppe und kühlen Getränke waren hervorragend geeignet die letzten verbliebenen Flüssigkeiten aus unseren Körpern zu pressen.

Tag 2 - Techart - Porschemuseum - Bootshaus zum Glück

Am nächsten Tag, Freitag, fuhren wir nach Leonberg. Dort teilte sich die Gruppe planmäßig auf. Einige mitfahrende „Mäuse“ wollten sich statt des Veredlers Techart, lieber die schöne Altstadt von Leonberg ansehen. Dort erschrak sich die Gruppe aber dann an echten Mäusen die am helllichten Tag über das schmutzige Pflaster der Altstadt Leonbergs huschten. Der erste Tagesordnungspunkt war also einmal tatsächlich ein Reinfall. Viel lohnender war es Techart zu besuchen.
Techart steht für Premium Individualisierung mit Garantie für Porsche verschiedener Modellreihen. Von Leistungsteigerung, Exterieur, Interieur, Räder und Performance.Wir erhielten Einblick in die Fertigung von Carbonteilen, Lederlenkrädern und einigem mehr, insbesondere die ausgestellte Speerspitze des Tuners, dem GTstreet R gefiel einigen. Bewirtet wurden wir mit köstlichem Kaffee und klar, kühlen Getränken, die auch heute bei rund 30° C gerne angenommen wurden.
Nach Techart besuchten wir das Porsche Museum. Wer Stuttgart nicht kennt und versucht es mit dem Fahrzeug kennenzulernen, würde wohl gerne darauf verzichtet haben. Viele Autos drängten auch noch nach dem befürchteten morgendlichen Berufsverkehr am Mittag in die Landeshauptstadt. Kurzer Boxenstop im Eingangsbereich des Museums, für ein kurzes Fotoshooting unserer Fahrzeuge. Danach wurden die Porsche in der Tiefgarage geparkt und das Museum besucht. Fast 100 Fahrzeuge und zahlreiche Kleinexponate warteten darauf, von uns entdeckt zu werden. Bei unserem Besuch gab es eine Ausstellung „30 Jahre Porsche Supercup“. Neben dem Sonderwunsch Modell eines 911 GT3 im Jubiläums-Design wurden vier weitere Cup-Rennfahrzeuge ausgestellt.
Nach unserem Besuch im Porsche Museum war die Fahrt nach Philippsburg vorgesehen. Auf Wunsch von Bernhard machten wir aber noch einen Abstecher zum wohl bereits eröffneten, neuen Porsche Zentrum in Stuttgart und drangen so noch weiter in den von Autofahrern befürchteten Stuttgarter Kessel ein. Die Fahrt dorthin gestaltete sich schon verkehrsbedingt zu einem kleinen Abenteuer. Dass aber auch die Navis entweder die Hausnummer nicht kannten oder den Weg dorthin nicht fanden konnte nicht erwartet werden. Und zu unserer großen Verwunderung war das Porsche-Zentrum offiziell zwar eröffnet aber noch eine Baustelle. Daher hielten wir uns dort auch nicht wirklich lange auf und besprachen wie wir dem furchtbaren Kessel wohl am schnellsten entkommen. Achim schlug ortskundig vor, Stuttgart Richtung Süden zu verlassen und als Treffpunkt Filderstadt zu wählen. Von dort aus kennt er eine schöne Strecke zurück nach Leonberg. Am neuen Zwischenziel und Startpunkt der gemeinsamen Anreise zum Bootshaus zum Glück in Philippsburg angekommen, stellte Ralf fest, dass nur noch wenig Zeit sei, rechtzeitig in Philippsburg anzukommen. Frank und Monika buchten auch dort einen Tisch und gaben somit die Ankunftszeit vor. Kurzerhand wurde jedes Porsche-Navigationsgerät mit dem Zielort bestückt und spuckte ganz unterschiedliche Routen, Fahrt- und Ankunftszeiten aus. Und wäre das nicht verwirrend genug, wurden auch die Smartphones mit ihren ganz unterschiedlichen Apps befragt und gaben wiederum neue Routenempfehlungen und, klar, weitere Ankunftszeiten zur Auswahl. Der angedachte Weg von Filderstadt nach Philippsburg, einer malerischen, schön zu fahrenden Strecke über Leonberg nach Vaihingen / Enz um dort auf die von Frank und Monika geplante Streckenführung zu stoßen schien aus Zeitgründen nicht mehr sinnvoll. So starteten die Mehrzahl der Porsche nach links und zwei andere nach rechts. Ein plötzlicher, heftiger, sintflutartiger Regenguss machte den zwei hintereinander herfahrenden Porsche kurzfristig zu schaffen. Und auch die Uhr lief weiter gegen sie. So planten sie den Rest des Weges nach Philippsburg auf der Autobahn zurückzulegen. Doch dort stieß man kurz nach Auffahrt auf ein Stauende. Glücklicherweise ist in diesem Abschnitt die A8 der A40 ähnlich. Es folgte gleich eine Ausfahrt, die auch genommen wurde. Also weiter über Land nach Philippsburg. Die ersten in Philippsburg, nahe dem bereits stillgelegten Kernkraftwerk, warteten auf die vermissten beide Paare und strahlten als diese endlich ankamen. Irgendwie klappte es heute aber zu keinem Zeitpunkt, dass wir als Gruppe zusammenbleiben. Die bislang gelebte Praxis, dass das Fahrzeug welches seinen Hintermann verliert an der nächsten Kreuzung wartet, schien vergessen oder war noch nicht bekannt. Die Strecke zurück ins Hotel war dennoch von allen gefunden worden und so saßen wir gemütlich auf der Hotelterrasse und tranken Bier, Wein oder andere Kaltgetränke, welche aus dem Kühlschrank gegen Vertrauen entnommen werden durfte.

Techart

Porschemuseum & Bootshaus zum Glück

Tag 3: Rundtour durch die Südpfalz & Weingut Koch

Start zur Rundtour durch die Weinstraße in der Südpfalz und abschließendem Schlenker durch den Pfälzer Wald. Kurzer spontaner Stopp am Mittag an einem Gasthof, wo Torben den Saumagen probiert hat. Weiter ging es auf schönen kurvenreichen Strecken durch den Pfälzer Wald. Teilweise waren die Straßen so schmal, dass bei Gegenverkehr millimetergenau rangiert werden musste, damit die Fahrzeuge vorbei passten.
Nachmittags haben wir das Weingut Koch besichtigt. Ein Begrüßungssekt und unser Rundgang durch die dortigen Räumlichkeiten „Erlebnis Welt“ begann. Parallel hierzu genossen wir bei jedem Stopp ein Gläschen Wein und zum Abschluss besuchten wir die Dachterrasse und tranken die vorletzten Tropfen ehe wir uns zum Abendessen, im zum Weingut gehörenden Pavillons setzten. Die Weinprobe schloss eigentlich vor dem Abendessen, doch die übrig gebliebenen Tropfen durften wir zum Essen an unseren Tisch mitnehmen. Nach dem Abendessen ging es dann zurück ins nahe gelegene Hotel. Gemütliches Zusammensitzen bis sich nach und nach die Paare verabschiedeten, Koffer packten und sich vor der Heimreise in die gemütlichen Betten legten. Ein letztes gemeinsames Frühstück und die Paare reisten individuell, oben ohne oder eben oben mit, ihre Heimreise oder Weiterfahrt in den Schwarzwald oder gar nach Tirol und Gardasee ab. Wie schön so ein Urlaub doch beginnen kann? Oder wie wenige, gemeinsame Tage mit Gleichgesinnten einem Urlaub doch gleichkommen?
Vielen Dank für den Text an Achim R. Fotos: "PFR"

Tag 3: Rundtour Südpfalz

Besichtigung Weingut Koch

Sauerlandtour 03.Juli 2022

Am 03.07.2022 sind wir bei bestem Wetter mit sieben Autos eine schöne Tour durch das Sauerland gefahren. Wir trafen uns bei Ikea in Kamen. Von dort fuhren wir über Soest und Warstein zur Schlossberg Alm in Medebach. Wir bewunderten die Sportlichkeit eines Joggers, der den steilen Abhang hoch und wieder runter joggte, während wir einen Imbiss zu uns nahmen. Von dort aus sind wir zur Mühlenkopfschanze nach Willingen durchgestartet und haben dort kurz Halt gemacht. Die Tour endete gegen 18:30 Uhr mit einem Eisbecher oder anderen Leckereien im Pier 20 am Möhnesee. Wir bedanken uns bei Angelika und Hajo für die Organisation der tollen Tour sowie bei Torben für die Fotos und den Text.

Trackday am Bilster Berg am 28.06.22

5 Stammtischler der "Porschefreunde Ruhrgebiet" haben an einer Open Pitlane Veranstaltung der Pro Racetrack GmbH am Bilster Berg teilgenommen. Da es eine maximale Teilnehmerzahl gab, konnten wir nach Lust und Laune die Rennstrecke befahren. Es gab ausreichend Gelegenheit sich einen der drei Instrukteure ins Auto zu setzten um sich coachen zu lassen. Wer wissen wollte was sein eigenes Auto wirklich kann, konnte auch einen Instrukteur mit seinem eigenem Auto fahren lassen. Marius, der Veranstalter, und sein Team haben den Tag für uns zu einem tollen Event gemacht. Die Teilnehmer waren sich einig, dass das gerne wiederholt werden darf. Ein Teilnehmer schaffte an diesem Tag 481 km auf dem Bilster Berg. Er grinst heute noch..... Vielen Dank an Stephan A. für den Text und das Foto.

"Tour der Herrenhäuser" - bei Grafen und Gräffinnen zu Gast 16.06.2022 - 19.06.2022

Die "Porschefreunde Ruhrgebiet" waren auf einer ganz entspannten 4 Tage Wochenendtour. Bei dieser "Tour der Herrenhäuser", waren wir bei Grafen und Gräffinnen zu Gast.

Nach der für einige recht zeitintensiven Anreise, trafen sich 16 Stammtischler am 16.06.2022 im **** Hotel Hohe Wacht in Howacht an der Ostsee. Nach einem kurzen Briefing durch den Tourenguide Kalle, haben wir unser 3 Gang Menü im Hotel genossen. Den Abend haben wir nach einem kurzen Spaziergang in "Toms Hütte" am Strand ausklingen lassen.
Nach einem guten Frühstück starteten wir am 2.ten Tag unsere Tour. Erster Boxenstopp war das Gut Kleekamp,dem ältesten Herrenhaus in Schleswig Holstein. Weiter zum Gut Hasselburg. Die Innenräume waren Drehort für die TV Serie "Gut Guldenburg". Nach einer Führung über das Gut haben wir dort eine Kaffepause eingelegt. Danach fuhren wir auf einen 54 m hohen Hügel mit der Drebiner Mühle. Dort ist Deutschlands nördlichstes zuzammenhängendes Weinanbaugebiet. Eine Weinverkostung war möglich. Nach dem gemeinsamen Mittagessen fuhren wir zum Wohnsitz des Prinzen von Hessen, dem Gut Panker. Nach einem sehr ausführlichen und detailierten Vortrag, konnten wir die Gutsanlage besichtigen. Rückfahrt zum Hotel. Später liessen wir den Tag und Abend entspannt ausklingen.

Der 3.te Tag war sehr fahrintensiv. Erster Stopp war das Gut Wulfshagen von 1699. Führung von Moritz Graf zu Reventlow. Die Tour ging weiter zur Schlei und an die Schleifähre in Sundacker zur Überfahrt nach Arnis. Arnis ist mit 800m Länge und 200m Breite, die kleinste Stadt Deutschlands. Hier Boxenstopp für einen Rundgang und Mittagessen in der Strandhalle 54. Weiter fuhren wir entlang der Schlei nach Lindauis. Dort Überfahrt der Lindaunisbrücke. Diese ist eine Straßen- und Eisenbahnklappbrücke, die den Meeresarm Schlei an einer ihrer schmalsten Stellen überquert. Von dort ging es weiter nach Brodersby. Querung des Nord-Ostseekanal nach Missunde. Jetzt begann die Schlussetappe zurück in das Hotel. Dort haben wir dem Tourenguide Kalle ein Feedback gegeben und Optimierungsmöglichkeiten aufgezeigt.

Besonderer Dank an unserem Tourguide Kalle.

Am 4.ten Tag war die individuelle Heimreise aller Teilnehmer. Es war eine genussvolle Tour ohne Hektik und Stress.

Sportives Fahrsicherheitstraining in Grevenbroich am 06.05.2022

Am Freitag, den 06. Mai 2022 versuchen 24 Freunde des Porschefahrens bei bestem Wetter auf dem Gelände des ADAC Fahrsicherheitszentrums ihr Können zu verfeinern. Und es ist gelungen. In unterhaltsamen Pausen wurden die gemachten Erfahrungen weitergegeben und kontrovers diskutiert. Die PS – Boliden zogen bei 22° Celsius ihre Runden auf den nicht immer angenehmen Strecken und so manch ein Fahrer war überrascht, dass der Regen auch mal von unten kommen kann. Aber mit vier hervorragenden Trainern / Ausbildern wurden ( fast ) alle Hindernisse umfahren oder auch umgefahren. Bedingt durch eine tolle Organisation gab es nach einem 8-stündigen Tag beim abschließenden Feedback nur strahlende Gesichter, leuchtende Augen und eine Urkunde. Vielen Dank an Tom D. für den Text und die Fotos.© bei Tom D.